Worldwide EndoMarch,

 

zum Auftakt dieser international koordinierten Kampagne aus den USA, die weltweit am Donnerstag den 13. März 2014 in über 40 Ländern stattfand, trafen Betroffene hier in Deutschland/- Berlin zu einer Informationsplattform und dem Statement ein Flashmob zusammen.

 

Um das Bewusstsein für Endometriose, Adenomyose, Myome und andere verwandte chronische Unterbauchschmerzen sowie Störungen bei Frauen in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren!

 

Insgesamt leben auf der ganzen Welt 176 Millionen Frauen und Mädchen mit diesen verheerenden Erkrankungen, daher glauben wir, dass diese Kampagne absolut notwendig ist, um Veränderungen zu bewirken.

 

Endometriose ist keine Erkrankung unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft, sondern existiert schon jahrzehntelang. Die Neuerkrankungsrate in Deutschland kommt denen der an Brustkrebs Erkrankten nahe. So ist fast jede 10. Frau in Deutschland betroffen mit einer hohen Rate an ungewollt kinderlosen Paaren. Dennoch wird Endometriose und deren Folgen eher bagatellisiert und ist in der Öffentlichkeit nicht präsent.

 

Endometriose ist eine Erkrankung ohne Lobby. Kaum in der Gesellschaft bekannt, die Auswirkungen und Symptome der Erkrankung noch immer relativ unbekannt - obwohl Endometriose eine der häufigsten, chronischen Frauenkrankheiten ist und vom Altersspektrum breitgefächert betrifft Frauen von ca. 15 - ca. 65 Jahren. Die Zeit vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnosestellung beträgt durchschnittlich 6 Jahre, bei Schmerzpatientinnen noch länger. In dieser Zeit laufen die Frauen von Arzt zu Arzt mit Schmerzen und anderen Beschwerden bis endlich die Diagnose gestellt wird.

 

Je früher Endometriose bei Frauen diagnostiziert und angemessen behandelt wird, desto eher läßt sich der oftmals schwere chronische und über Jahre schmerzhafte Verlauf eingrenzen. Wir Frauen möchten wieder mehr Lebensqualität erfahren, unsere Sexualität ohne Einschränkungen ausleben können, und ein evtl. späterer Kinderwunsch sollte uns auch nicht verwehrt sein.

 

Wir möchten dass die Frauen mit Endometriose endlich eine Stimme, eine Lobby bekommen. Dass über die Krankheit mehr aufgeklärt wird, dass Forschungsgelder für die Erforschung der Krankheit bereitgestellt werden. Es fehlt an: *Forschung *fachlicher Kompetenz seitens der Ärzteschaft *frühzeitiger Diagnosestellung inkl. vereinfachter Testmethoden *individuellen Therapiekonzepten und Nachsorge *unbürokratischem Zugang zu ambulanten und stationären Reha-Maßnahmen.

 

Aus Sicht der betroffenen Frauen fordern wir: *vermehrte Aufklärungsarbeit in Arztpraxen, Kliniken und der Öffentlichkeit *Förderung bundesweiter und flächendeckender Anlaufstellen für Endometriose Betroffene *Förderung von Therapien für ungewollt kinderlose Paare (Kinderwunsch-behandlung) *Förderung ambulanter Therapieprogramme und verbesserte Nachsorge nach operativen Eingriffen *Förderung Programme zur (Wieder-) Eingliederung in Arbeit und Beruf.

 

Wir möchten mehr Verständnis für die Krankheit und ihre Folgen schaffen, durch Aufklärung über die Symptome und die Auswirkungen der Erkrankung.

 

Voraussichtlich findet diese Kampagne jetzt auch einmal im Jahr statt. Der zweite weltweite Endo March ist Sonnabend, am 28. März 2015. Und anders wie im letztem Jahr, suche ich jetzt nicht Bundesweit sondern in unserer Region Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen- Gleichgesinnte, Promoter, Sponsoren, Engagierte und interessierte Personen die gerne an der Kampagne Worldwide EndoMarch 2015Bitte Kontakt an Tilia per E-Mail: kontakt@netzwerk-endometriose.de

 

Weitere Hintergrundinformationen, Impressionen und wie sich mit engagiert werden kann, ist hier nachzulesen: Kampagne Worldwide EndoMarch 2014

Video: 1st weltweite Kampagne für Endometriose "EndoMarch" Germany/- Berlin 13. März 2014

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